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Entstehung des Hauses und der Stiftung Das Haus wurde in den Krisenjahren (ca. 1935) durch arbeitslose junge Männer der Kirchgemeinde Zürich-Aussersihl auf Initiative von Herrn Pfarrer Emanuel Tischhauser erbaut. Heute würde man diese Arbeit „Arbeitslosen-Integrationsprojekt oder Arbeitslosen-Beschäftigungsprogramm“ nennen. Kurz nach Fertigstellung des Hauses übernahm Karl Schlatter die neben- und ehrenamtliche Hauswartung. Er hegte und pflegte das Haus mit enormem Engagement, Freude und viel handwerklichem Können bis zu seinem Tode im Jahre 1978. | 1955 | Erstellung eines zusätzlichen Anbaus mit Waschgelegenheiten und zwei WC’s. | 1965/66 | Anbau eines Cheminéeraumes an das Haus, unter der Bauleitung von Karl Schlatter in Fronarbeit mit Jugendlichen des damaligen JUKA (Jugendklub Aussersihl). | 1968/69 | Nachträglich, zum 25jährigen Jubiläum als Hüttenwart, wurde wiederum unter seiner Bauleitung mit Jugendlichen des JUKA ein Glockenturm erstellt. Die 43 kg schwere Glocke wurde vom damaligen Pfarrer von Aussersihl, Andreas Gantenbein, bestellt und wohl auch gesponsort. | 1977 | Verkleidung der Aussenfassade mit Aluminium | 1978 | Tod von Karl Schlatter Übernahme der Hauswartung durch seine Tochter, Ruth Freund-Schlatter, heute Ruth Walter-Schlatter und ihrer Familie. | | 1987/88 | Anschluss an die Kanalisation und vollständiger Erneuerung der Frisch- und Abwasserinstallationen, der Waschräume und WC’s mit zusätzlichem Einbau von zwei neuen Duschen und Warmwasser. Die Kosten von rund Fr. 45'000.00 wurden durch die Stiftung und Spenden aufgebraucht, wobei über 1000 effektive Arbeitsstunden in (1)Fronarbeit geleistet wurden. | | 1989/90 | Gesamtrenovation des Aufenthaltsraumes mit Einbau von neuen Fenstern und neuem Kachelofen. Die effektiven Materialkosten beliefen sich auf Fr. 39'000.00, sämtliche Arbeitsstunden wurden in monatelanger (1)Fronarbeit an den Wochenenden erbracht. An diese Kosten beteiligte sich die Zentral-kirchenpflege mit Fr. 20'000.00. | | 1991 | Renovation der Küche im Totalbetrag von Fr. 14'000.00. Wiederum wurden alle Arbeiten in (1)Fronarbeit ausgeführt. | | 1991 | Gründung der Stiftung Jugendhaus Walchwilerberg mit einem Startkapital von Fr. 45'000.00. Bis dahin gehörte das Jugendhaus zusammen mit einem Altersheim an der Engelstrasse 63 in 8004 Zürich zur Pfarrer Emanuel Tischhauser-Stiftung, Zürich-Aussersihl. Die Trennung war Bedingung dafür, dass die Stadt Zürich das Altersheim weiterhin finanziell unterstützt. | | 1994 | Isolation und Erneuerung des Daches (vorher Eternit) | | 1997 | Sanierung und Erweiterung Parkplatz und oberer Teil des Weges im Zuge der Erneuerung der Strasse Walchwil - Walchwilerberg. Mit einem Landabtausch wird sichergestellt, dass die ganze Einfahrt zum Jugendhaus gehört. | | 2002 | Sanierung des unteren Teils des Fussweges | | 2003 | Neufassung der hauseigenen Quelle | | 2006 | 25-jähriges Jubiläum von Trudy Bucher als Hüttenwartin vor Ort. | | 2007 | Renovation des Kachelofens (Kosten Fr. 4'600.00) | | 2007 | Neuerstellung des Treppenhauses mit Notausgang sowie Gesamtrenovation des oberen Stockwerkes. Unterteilung in kleine 2er, 3er und 4er Zimmer mit neuen Betten und Matrat-zen. (Totale Kosten Fr. ?) | (1)Fronarbeit Hauptsächlich durch den heutigen Stiftungsrat, Werner B. Freund, Hans Müller, Ruth Walter-Schlatter und deren Familien Zweck der heutigen Stiftung (Auszug aus den Statuten) Die Stiftung Jugendhaus Walchwilerberg bezweckt in erster Linie Jugendlichen eine Stätte der Begegnung zu geben. Die Stiftung stellt zu diesem Zweck Interessenten das „Jugendhaus Aussersihl“ auf dem Walchwilerberg (Kanton Zug) zur Verfügung. Das Haus soll in erster Linie der Jugend der Kirchgemeinde Aussersihl dienen. Es wird in reformiertem Sinn und Geist geführt. Die Stiftung erstrebt keinen Gewinn. Stiftungsrat (* seit Gründung der Stiftung im Jahre 1991) | Präsident: | Werner B. Freund, Zürich * | | Aktuar: | Ruth Walter-Schlatter, Schönenberg * | | Beisitzer | Hans Müller, Schlieren * Stephan Freund, Zürich (seit 2006) |
Belegung des Hauses Zur Anfangszeit wurde das Haus ausschliesslich vom damaligen Burschenclub und der Töchtervereinigung Aussersihl benutzt. Später wurde es auch für Konfirmandenlager und an Jugendgruppen aus dem ganzen Kanton vermietet, wobei der Jugendklub Aussersihl JUKA immer den Vorrang hatte. Heute wird das Haus oft auch für Familienfeiern gemietet, wobei Jugendgruppen und Schulklassen immer Vorrang haben.
Seit den letzten Renovationsarbeiten ist das Haus von Frühling bis Herbst durchschnittlich an jedem zweiten Wochenende belegt, die Wintermonate sind weniger frequentiert.
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